Jrb2017

Schon wieder Vergangenheit ist das Jahr 2017, so unter anderem bei der Feuerwehr Andorf, besteht die Wehr bereits stolze 140 Jahre. Diese 140 Jahre Zeitgeschichte hier zu erwähnen würde wohl den Rahmen gänzlich sprengen. Aber es reicht das abgelaufene Jahr 2017 wieder ganz leicht, um an dieser Stelle einen beachtlichen Rückblick machen zu können. Fast jeden Tag gefordert, angefangen bei beinahe alltäglichen Einsatzszenarien, wie etwa einer Türöffnung, über mehrere Großbrände, bis hin zu Einsätzen bei schwersten Verkehrsunfällen, reichte das Spektrum im abgelaufenen Jahr. Nicht zu vergessen, die vielen Übungen, die Teil des Feuerwehrjahres waren, um einen solch reibungslosen Einsatzablauf erst zu garantieren. Ganz nebenbei wurde wieder beachtlich aufgerüstet, eine völlig neue technische Einsatzbekleidung, ein neues Kommandofahrzeug und so weiter. Mit einer Mannschaft die seinesgleichen sucht, konnten all diese Geschehnisse mehr als umgesetzt werden. Noch einmal rückblickend auf diese 140 Jahre, kann man wirklich sagen, die Feuerwehr Andorf stand noch zu keinem Zeitpunkt mit einer derartigen Ausrüstung, Schlagkraft und vor allem einer wirklich so tollen Kameradschaft da. Jedem der in irgendeiner Form dazu einen Beitrag geleistet hat, sei an dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön ausgedrückt. „Die Welt besteht aus denen, die etwas in Gang setzen, denen, die zusehen, wie etwas geschieht, und denen, die fragen, was geschehen ist" (Norman Ralph Augustine).

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Zum traditionellen Jahresabschluss trafen sich die Kameradinnen und Kameraden an diesem letzten Freitag im Jahr im Gasthaus Kirchenwirt in Andorf. Sehr viele waren der Einladung gefolgt und gab es als kleines Dankeschön ein schmackhaftes Schnitzel in der Rein. In gemütlicher Runde wurde das eine oder andere Ereignis noch einmal hervorgerufen und über so manche Episode des zu Ende gehenden Jahres auch herzhaft gelacht. So verging Stunde um Stunde und wurde auf das mehr als erfolgreiche Jahr 2017 noch einmal kräftig angestoßen. In gemütlicher, familiärer Runde klang dieser schöne Abend dann schließlich aus.

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Weihnachten2017

Die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Andorf wünschen allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2018.

Das Geheimnis der Weihnacht besteht darin, dass wir auf unserer Suche nach dem Großen und Außerordentlichen auf das Unscheinbare und Kleine hingewiesen werden.

Fl2017

Traditionell zum 24. Dezember überbrachte die Jugendgruppe der Feuerwehr Andorf wieder das Weihnachtslicht an die Andorfer Bevölkerung im Ortszentrum. Während eine Abordnung des Kommandos bei den verstorbenen Kameraden Grablichter am Friedhof entzündeten, brachten die Mädchen und Burschen unter Leitung von Jugendbetreuer Alois Achleitner das Weihnachtslicht zu den Häusern in der Umgebung des Einsatzzentrums und wünschten allen Frohe Weihnachten. Wir bedanken uns bei allen Leuten recht herzlich für die erbrachten Spenden, Danke dafür und allen noch ein schönes Fest.

ImEinsatz2017

Wie alle Jahre wieder erschien die alljährliche Zeitung „Im Einsatz", diesmal in ihrer bereits 15. Auflage und wurde an jeden Andorfer Haushalt übersandt. Kompakt zusammengefasst gibt die Zeitung jedes Jahr einen kleinen Überblick über das abgelaufene „Andorfer Feuerwehrjahr" und präsentiert mehr oder weniger in Zeitraffer die erbrachten Tätigkeiten und Leistungen. Immer wieder besonders interessant jene Ereignisse aus längst vergangenen Zeiten, denen neuerlich eine ganze Seite gewidmet wurde. Zusammenfassend ein kleines Nachschlagwerk nicht nur für die Gegenwart, denn immer wieder interessant zu lesen, jene Berichte aus der Vergangenheit. Für alle Besucher unserer Homepage steht dieser Jahresbericht auch online zur Verfügung und kann hier gelesen werden.

FF Andorf - Punschstand 2017 - klein

Mit selbst gemachtem Punsch und Glühwein verwöhnten wir auch heuer wieder unsere Gäste an den Adventswochenenden bei unserem Feuerwehrpunschstand am „Kleinen Kirchenplatz". Der Stand war jedes Mal bestens besucht, so auch an diesem letzten Adventssamstag, wo dieser regelrecht gestürmt wurde und die Gäste sogar auf der Straße stehen mussten. Wir bedanken uns auf diesem Wege noch einmal bei allen, die uns einen Besuch abgestattet haben. Der Erlös dient dem Ankauf von neuen Gerätschaften, vielen vielen Dank.

Bst2017

Immer wieder kommt es rund um die Weihnachtszeit zu Bränden (Bild zeigt einen solchen Einsatz), deshalb hier ein paar Brandschutztipps, damit die wohl schönste Zeit im Jahr nicht durch so ein Ereignis gestört wird:

• Bewahren Sie den Christbaum bis zum Fest möglichst im Freien auf – am besten das          Schnittende in Wasser getaucht.
• Achten Sie darauf, dass der Christbaum einen festen und sicheren Stand aufweist.
• Achten sie auf genügend große Abstände zwischen Kerzen, Spritzkerzen, sowie darüber      bzw. seitlich befindlichen, brennbaren Materialien. Besondere Vorsicht ist bei Vorhängen      geboten.
• Behalten sie brennende Kerzen am Baum, am Kranz, oder am Tisch (Friedenslicht) immer    im Auge – insbesondere bei Anwesenheit von Kindern.
• Besondere Vorsicht ist bei trockenem Reisig, also beispielsweise beim Adventkranz am        letzten Adventsonntag und beim Christbaum nach Heilig Dreikönig geboten.
• Verwenden Sie keine leicht brennbaren Unterlagen (Papier, Karton, etc.). Richtig ist es,      Adventkränze und Gestecke auf nicht brennbare Unterlagen (wie Metalle, Glas,                  Spezialtextilien) zu stellen.
• Spritzkerzen müssen unbedingt frei hängen (ohne Berührung von Ästen bzw. Zweigen        oder Christbaumschmuck).
• Benützen sie keinen Christbaumschnee aus Spraydosen, wenn die Kerzen bereits              brennen – brennbare Treibmittel können unter Umständen ein „Flammenmeer"                  entfachen.
• Halten sie einen Feuerlöscher, einen Eimer mit Wasser oder eine Löschdecke immer in        der Nähe griffbereit.
• Bei einem Notfall rufen sie sofort die Feuerwehr, Notrufnummer 122.

Wenn sie diese Tipps beherzigen, sollte eigentlich nichts passieren. Wenn sie noch Fragen haben, stehen wir ihnen natürlich jederzeit gerne zur Verfügung.

Ppschausr2017

Alle Jahre ein fixer Bestandteil im Dezember ist die Kontrolle und Pflege der persönlichen Schutzausrüstung. Eine solche Ausrüstung kostet zum einem eine jede Menge Geld, umgekehrt bietet sie den entsprechenden und so wichtigen Schutz im Einsatzfall. Nachdem bei der Feuerwehr Andorf wirklich ein jedes aktives Mitglied über eine top Ausrüstung verfügt, ist es ein Mindestmaß an Eigenverantwortung, diese auch entsprechend in Schuss zu halten. So waren an diesem Abend meist nur wenige Handgriffe notwendig und war die Bekleidung wieder in einen fast neuwertigen Zustand gebracht. Trotz der Vielzahl an Einsätzen der Feuerwehr Andorf, die eine entsprechende Beanspruchung mit sich bringen, eine durchaus nachhaltige Aktion, wie die Vergangenheit gezeigt hat.

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Den Erlös des Kirchenkonzertes spendete die Marktmusikkapelle Andorf der Pfarre Andorf. Die Feuerwehr Andorf, deren Punschstand nach dem Konzert aus allen Nähten platzte, stockte als kleines Dankeschön den Spendenbetrag um 200,-- Euro auf. So konnte an Pfarrer GR Mag. Erwin Kalteis der staatliche Betrag von 1.000,-- Euro überreicht werden. Pfarrer Erwin Kalteis bedankte sich für die großzügige Spende, die dem Pfarrzentrum „Punkt 1" zugutekommen wird. Ein herzliches Dankeschön noch einmal der Marktmusikkapelle Andorf und allen Besuchern des Konzertes, bzw. des Punschstandes. Das zeigt nicht nur Zusammenhalt, sondern ist gelebte Zusammenarbeit unter den „Andorfern".

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In enger Zusammenarbeit mit den Kameraden der Feuerwehr Pimpfing wurde die Leistungsprüfung „Technische Hilfeleistung" in den Kategorien Bronze, Silber und Gold abgelegt. Eines jener Abzeichen, das sehr realitätsnah und einsatzbezogen ausgerichtet ist und ihm so auch für den Ernstfall eine große Bedeutung zukommt. Dank der wochenlangen, sowie intensiven Vorbereitung konnte die Leistungsprüfung von allen antretenden Kameraden mit Bravur gemeistert werden. Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Alfred Deschberger gratulierte am Ende allen für die gezeigten Leistungen, hob die gute Zusammenarbeit der beiden Feuerwehren hervor und überreichte die Abzeichen in der jeweiligen Stufe.

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Erste Hilfe ist zwar für jeden ein Begriff, das entsprechende Wissen und vor allem die richtige Anwendung sollten eigentlich von jedem Feuerwehrkameraden verlangt werden können. Immer wieder kommt es im Zuge von Einsätzen vor, dass diese Kenntnisse gebraucht werden und so die Helfer des Roten Kreuzes damit unterstützt werden können. Dies war auch der Hintergrund dieser Dienstagabendschulung. Von der richtigen Reanimation, über die Lagerung von Verunfallten, bis hin zur Helmabnahme und vieles mehr waren die Schulungsinhalte dieser Auffrischung. Mit einer Begutachtung der Ausrüstungsgegenstände in einem Rettungsfahrzeug fand dieser interessante Abend
dann seinen Abschluss.

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Schwerer Chemieunfall im Gewerbegebiet von Andorf war das Einsatzszenario für die Feuerwehren Andorf und Schulleredt, sowie der ABC-Abwehrkompanie des Bundesheeres. Während des laufenden Feuerwehreinsatzes hatte plötzlich der Wind gedreht und war es unter anderem zu einer Kontamination der Fahrzeuge mit Giftstoffen gekommen, so die Annahme. Vom Einsatzleiter wurde deshalb über die Landeswarnzentrale die ABC-Abwehrtruppe aus der Kaserne Linz-Hörsching zur Dekontamination der eingesetzten Fahrzeuge alarmiert.

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Nach Eintreffen der Einheit und Aufbau wurde mit der Deko der eingesetzten Fahrzeuge begonnen. Zur Erleichterung der Arbeiten wurde die Teleskopmastbühne in die Dekontaminationskette eingebaut, um von oben her ein einwandfreies Arbeiten zu ermöglichen. Eine Gerätschaft die auch das Heer gut gebrauchen könnte, so die Kompaniekommandantin. Eine durchaus realistische Übung so das Resümee am Ende, die nebenbei gezeigt hat, dass die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Bundesheer wirklich einwandfrei funktioniert.

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Alle Jahre wieder veranstaltet die Feuerwehr Andorf traditionell eine Nikolausaktion. Der Nikolaus, samt Krampus kommt dabei zu den Kindern nach Hause. Seit vielen Jahren wird dieser schöne Brauch so von der Feuerwehr Andorf aufrecht gehalten. Bei den vielen dutzenden Hausbesuchen war der Nikolaus mit seinen Begleitern heuer wieder einmal besonders fleißig. Strahlende Kinderaugen, überglückliche Mädchen und Buben, wenn der Nikolo das Haus betritt und Geschenke mitbringt. Ein großer Aufwand eine solche Aktion durchzuführen, der es uns aber wegen der Kinder wirklich wert ist.

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Zu seinem dreißigsten Geburtstag lud Kamerad David Kargl am 1. Dezember zu einer großen Feier in das Feuerwehrhaus Andorf. Unser „Eddi" wie er von allen Kameraden genannt und geschätzt wird, ist immer zur Seite wenn seine Hilfe bei der Feuerwehr gebraucht wird. Kommandant Harald Hölzl bedankte sich für dieses Arrangement und überreicht dem Geburtstagskind ein Geschenk, dazu gab es oben drauf noch ein extra Männergeschenk von der Mannschaft. Ein lustiger, unterhaltsamer und kurzweiliger Abend.

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Ob bei einer Präsentation über diese letzten 30 Jahre, einer Prüfung seiner Fahrerqualitäten, dem Check seines Gesundheitszustandes, bis hin zum Besuch von Künstlerin Swetlana aus der Slowakei. Zusammenfassend eine tolle Feier, die bis in die frühen Morgenstunden dauerte. Auf diesem Wege noch einmal alles Gute zum Geburtstag, sowie ein Dankeschön für die wirklich super Feier und mehr als großzügige Einladung.

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Einer besonderen Herausforderung stellte sich ein Atemschutztrupp der Feuerwehr Andorf in Münzkirchen, dem Atemschutzleistungsabzeichen in Gold, der höchsten Stufe in diesem Bereich. Entsprechend hoch sind die Anforderungen die bei diesem Abzeichen an die Teilnehmer gestellt werden. Umfassende theoretische Kenntnisse auf diesem Sachgebiet, Wissen und Dokumentation der Prüfabläufe, richtiges einsatztaktisches Vorgehen und vieles mehr waren Teile der Prüfung. Die lange, sowie gute Vorbereitung machte sich bezahlt und konnten die Atemschutzträger der Feuerwehr Andorf auf allen 5 Stationen ihr Wissen und Können zeigen. Wir gratulieren den Kameraden Florian Zahlinger, David Kargl und Christian Hauzinger recht herzlich zum bestandenen Leistungsabzeichen.

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Die Freiwillige Feuerwehr Andorf sucht jedwede Dokumente bzw. Dinge aus früheren Zeiten, welche einen Bezug zur Feuerwehr Andorf aufweisen. Leihgaben wären ebenso erwünscht.